Dienstag, 12. September 2017

Einmal Ferien und zurück!

Fläzt Ihr Geist noch im Liegestuhl...?

...während Ihr Körper inzwischen am Schreibtisch sitzt? Wenn der Urlaub vorbei ist, freuen sich viele auf - ja, was eigentlich - Weihnachten? Nein, das ist viel zu weit weg. Kein Wunder, das die Motivation in den Herbst-Keller rauscht. So machen Sie ein Fest aus den dunklen Monaten!
  • Sorgen Sie für Ihren Körper, indem Sie darauf achten nicht zu frieren und genug zu schlafen. Essen und trinken Sie gesunde Sachen. Schluss mit Urlaubssünden. Gönnen Sie Ihrem Körper einen Break von Alkohol, Zucker, Fett und langen Nächten. Der nächste Urlaub kommt bestimmt.
  • Erlauben Sie sich zusätzliche Abschalt-Pausen. Je länger Ihr System herunter gefahren war, desto mehr Zeit braucht es, hochzufahren. Für Fortgeschrittene: Sitzen Sie einige Minuten still da - ohne Handy, Fernseher, Zeitung, Kaffee, Kommunikation oder sonstige Ablenkung - bis in Ihnen Ruhe einkehrt. Sie müssen dabei möglicherweise durch das Nadelöhr von innerer Unruhe und "ich muss erst noch...". Stellen Sie sich eine Schnellkugel vor, in der mit jedem Ausatmen die herumtreibenden Schneeflocken zu Boden sinken. So sammeln Sie Kraft.
  • Lassen Sie ruhig liegen, was noch Zeit hat. Sie können nicht von 0 auf 100 in kürzester Zeit. Warum sollten Sie auch? Ungewaschene Wäschen, ein schmutziges Auto oder die ungekehrte Einfahrt fressen kein Brot und Sie müssen auch nicht jetzt schon vereinbaren, was Sie an den nächsten 10 Wochenenden tun werden. Das schöne am Urlaub ist die Terminlosigkeit. Übertragen Sie das so oft es geht auf Ihren Alltag und feiern Sie terminfreie Stunden oder ganze Wochenenden ohne Pläne, an denen Sie sich treiben lassen und nur tun, wonach Ihnen ist.
  • Erinnern Sie sich so oft, wie möglich an die schönen Urlaubsmomente und laden Sie das Gefühl dazu hoch. Mit einem Lächeln sitzt es sich tatsächlich leichter im Stau.
  • Nehmen Sie sich Zeit und schreiben Sie Ihre Ziele für den Rest des Jahres, den kommenden Monat, die Woche und den Tag auf. Zu jedem Ziel notieren Sie sich einen persönlichen Nutzen.
    Nun priorisieren Sie, was besonders wichtig ist und fangen mit dem ersten Schritt an.
  • Zwingen Sie sich zum Sport, damit Sie sofort wieder rein kommen.
  • Sie brauchen etwas, worauf Sie sich jetzt schon freuen. Das sollte nicht länger als 2-3 Wochen in der Zukunft liegen. Bestenfalls überlegen Sie sich vor dem Aufstehen, worauf Sie sich heute freuen und starten positiv in den Tag.
  • Schieben Sie alle Sorgengedanken, Stressgefühle und mentale Problemschleifen weg. Das ist nur eine Gewohnheit Ihres Gehirns. Bleiben Sie so lange es geht im Urlaubs-Entspannungs-Feeling, obwohl Sie Ihren Alltag bestreiten. Leichtigkeit und Erfolg schließen sich nicht gegenseitig aus.
  • Lachen Sie viel, lassen Sie sich oft berühren, motivieren Sie andere, machen Sie es sich mit Freunden gemütlich und hören Sie immer auf Ihren Körper.
Auf einen schönen Herbst!

Viele Grüße,

Malaika Loher 
Leadershipcoach und Motivationsexpertin
www.living-communication.de

Dienstag, 1. August 2017

Führungskräfte dürfen doof sein.

Eine Lanze für die Chefs brechen.

„Wenn mein Chef nicht funktioniert, wieso sollte ich als Mitarbeiter seine Arbeit machen? Er ist schließlich mein Vorbild“, höre ich immer wieder von Mitarbeitern in meinen Trainings.

Es scheint eine Art Hype zu sein. Im Fernsehen, in Magazinen, im Netz, überall lässt sich erfahren, was Führungskräfte können, tun, lassen, wissen und fühlen sollten.

Eine eierlegende Wollmilchsau ist ein Änfänger gegen das, was von Chefs erwartet wird. Sie dürfen auf keinen Fall Fehler haben, die den Mitarbeiter in seiner Persönlichkeit angreifen und sollten menschlich einem Buddha gleichen.

Ja, das ist schon richtig. Natürlich sind Führungskräfte gefordert, sich zu entwickeln und zwar häufig weit über das bisher Umgesetzte hinaus.

Aber! Auch die Mitarbeiter dürfen sich an die eigene Nase fassen.

Denn Führungskräfte werden gerne als Ausrede, Vorwand und willkommene Ablenkung von den eigenen Verantwortlichkeiten benutzt. Schon allein die Zeit, die mit Gerüchten und Gerede über besagte Chefs verplempert wird…ein betriebswirtschaftlicher Supergau.

Hier meine Tipps für Mitarbeiter:
(Ich nutze der Einfachheit halber die männliche Form)


  • Ehrliche Feedbacks an den Chef bringen mehr, als Gerede über den Chef hinter seinem Rücken. Trauen Sie sich zu, eine Rückmeldung zu geben. Positiv wie kritisch.
  • Bringen Sie eigene Lösungsvorschläge für Ihre Themen mit in das Gespräch mit Ihrem Vorgesetzten, anstatt von Ihm eine Lösung zu erwarten.
  • Lassen Sie Ihre Verbesserungsideen nicht verpuffen. Setzen Sie sich ein, wenn Sie Optimierungspotenzial entdecken.
  • Sie sind nicht der Mittelpunkt der Welt Ihres Chefs. Machen Sie sich bewusst, dass er viele Themen am Tisch hat. In 99,9 Prozent der Fälle ist sein Verhalten nicht mit Absicht gegen Sie gerichtet. Er weiß wahrscheinlich noch nicht einmal, dass Sie sich über sein Verhalten ärgern.
  • Erwarten Sie nichts, ohne es auch offen an die Person zu kommunizieren, die es betrifft.
  • Nehmen Sie an Lästerrunden nicht mehr teil. Auch, wenn es sich vermeintlich verbindend anfühlt, mit anderen das Gleiche doof zu finden. Am Ende zieht es Sie runter und macht miese Stimmung. Außerdem wird dabei ein nicht Anwesender respektlos behandelt. Stellen Sie sich vor, es wäre umgekehrt.
  • Lassen Sie niemanden auflaufen, wenn Sie Probleme sehen, bevor sie welche werden. Helfen Sie anderen und Ihrem Chef, diese schon zu vermeiden, bevor Sie passieren.
  • Rache, Schuld und Scham sind Konzepte, die nichts mit Lebensqualität, Erfolg und Erfüllung zu tun haben. Kommunizieren Sie Ihre Gedanken, bevor Sie explodieren oder sich runter machen.
  • Sarkasmus und Ironie verletzen andere, sind meist gar nicht so witzig und wirken sich negativ auf Ihr Wohlbefinden aus.
Autorin: Malaika Loher, Motivationstrainerin und Coachhttp://www.living-communication.de/



"Artikel teilen oder liken ist für mich eine wichtige Rückmeldung. Ich schreibe für Dich/Sie, weil ich hoffe, dass Sie sich etwas mitnehmen. Also ist eine Rückmeldung sehr wertvoll für mich. Danke! :)" 
Malaika Loher

Montag, 17. Juli 2017

Mehr Energie und Herz.

Glaube niemals Deinem Verstand!

Seit einigen Wochen schreibe ich intensiv an meinem Buch. Ich habe einen Verleger gefunden, der das Thema spannend findet. Das ist ein großes Geschenk. Inhalt des Buches ist ein besonderer Weg, wie Sie ein erfülltes Leben gestalten, mit Erfolg, Ausgeglichenheit und Leichtigkeit. Es wird eine Vorlage zum Mit- und Selbermachen.

Interessant ist, dass ich nun sehr in die Tiefe der Themen einsteige. Und immer, wenn sich Dein Fokus verändert, begegnen Dir Menschen, die dazu passen. Bei mir sind es zur Zeit Menschen in der Sackgasse, deren Motivation am Boden ist oder die wichtige Entscheidungen zu treffen haben.

Deshalb möchte ich allen, denen es ähnlich geht, die nicht weiter wissen und Energie brauchen folgende Sätze ans Herz legen.

1. Dein Verstand konstruriert die meiste Zeit Illusionen. Frage Dein Herz, was Du wirklich willst. Dein Bauchgefühl stimmt immer. Nutze Deinen Verstand lediglich für die Planung und Orga.

2. Andere Menschen wissen nichts über Dich. Sie können Dir also auch keinen RAT geben. Sie können für Dich da sein, zuhören, Dich im Arm halten, aber niemals wissen, was für Dich richtig ist.

3. Dein Körper ist ein Kompass. Er zeigt Dir in jedem Augenblick, was gut für Dich ist und was Dir schadet. Gehst Du darüber weg, wird er Dir noch klarere Botschaften schicken.

4. Alle unsere Probleme finden auf dem Spielfeld Leben statt. Wer Du in Wahrheit bist, ist außerhalb Deines Alltags, in Dir. Du hast alles, was Du brauchst, um glücklich zu sein.

5. Du hast mehr Kraft, als Du denkst. Wenn Du glaubst, Sie geht Dir aus, bist Du auf dem falschen Weg. Ändere Deine Richtung und die Energie kommt zurück.

6. Deine Bewertungen sind der Grund für fast alle Deine Probleme. Wie Du Dich, andere und das Leben mit Etiketten versiehst, entscheidet über Dein Wohbefinden. Prüfe Deine Gedanken und ändere sie.

7. Zeit ist kein Thema mehr, wenn Du Dich nur mit den Dingen und Menschen abgibst, die Dir gut tun, Deinem Ziel dienen oder Deine Seele nähren. Streiche alles, was dem nicht entspricht.

8. Gemeinschaft hat nichts mit Funktionieren müssen, Erwartungen erfüllen oder Bedingungen stellen zu tun. Baue Dir ein Umfeld, in dem Akzeptanz, Toleranz und Liebe ohne Bedingungen ungeschriebenes Gesetz ist.

9. Vergiss nie Deinen Humor, lache viele, höre Musik, tanze und spiele!

10. Du bist gut so, wie Du bist. Verbiege Dich nicht, aber lerne. Bleib authentisch, aber motiviere andere. Liebe Dich selbst und mach Dich frei von der Vergangenheit.


Mittwoch, 12. Juli 2017

Be hard and tough!

10 tips on how to safely have no more fun.

  1. Do not pay attention to your feelings, but only to your mind. Feelings are something for sissies. You should definitely focus on the facts. 

  2. If you want to be succesfull, do not rest on your laurels. You must work hard and always diligently pursue your goals. 

  3. Friends are overestimated. You have really better to do than drink coffee and chat. Except it serves your goals.

     
  4. When you wake up at night, this is the chance to think about your problems. No one is disturbing you.

  5. All the hype about relaxation and meditation should be ignored. Esoteric nonsense.

  6. You can use your vacation for fun - after your mails are processed.

  7. The weekend is for finishing work in the house, garden or what you didn't do in your job during the week. Being lazy doesn't feed your goals.
  8. Stop dreaming. Make something handy and secure. Just do not take risks.

  9. Communication takes place when it pursues an objective. Otherwise avoid unnecessary conversations for example about your feelings and motives, especially with relatives.

  10. Schedule your time at least six months in advance. You should not be embarrassed to live too bored or unstructured in the day.

Nur die Harten kommen in den Garten.


10 Tipps, wie Sie sicher keinen Spaß mehr haben.


1. Achten Sie nicht auf Ihre Gefühle, sondern nur auf Ihren Verstand. Gefühle sind etwas für Warmduscher. Sie sollten sich definitiv nur auf die Fakten konzentrieren.

2. Wenn Sie zu etwas kommen wollen, ruhen Sie sich nicht auf Ihren Lorbeeren aus. Sie müssen hart arbeiten und stets fleißig Ihre Ziele verfolgen.

3. Freunde werden überbewertet. Sie haben wirklich besseres zu tun, als Kaffee trinken und ratschen.
Außer es dient Ihren Zielen.

4. Wenn Sie nachts aufwachen, ist das die Chance, über Ihre Probleme nachzudenken. Da stört Sie keiner.

5. Das ganze Gerede über Entspannung und Meditation sollten Sie ausblenden. Esoterischer Quatsch.

6.  Spaß können Sie im Urlaub haben, nachdem Ihre Mails bearbeitet sind.

7. Das Wochenende ist dazu da, Liegengebliebenes im Haus, Garten oder Arbeit zu erledigen. Wer abhängt, schafft nichts.

8. Hören sie auf, von Luftschlössern zu träumen. Machen Sie etwas handfestes und sicheres. Bloß keine Risiken eingehen.

9. Kommunikation findet statt, wenn sie ein Ziel verfolgt. Ansonsten vermeiden Sie unnütze Gespräche zum Beispiel über Ihre Gefühle und Motive, vor allem mit Angehörigen.

10. Verplanen Sie ihre Zeit mindesten sechs Monate im Voraus. Sie sollten nicht in die Verlegenheit kommen, sich zu langweilen oder unstrukturiert in den Tag zu leben.



Dienstag, 4. Juli 2017

Selbstblockade!

Wie Vorurteile Glück und Erfolg beeinflussen.

Wollen Sie auch erfolgreich, glücklich, gesund, ausgeglichen, geliebt und wertgeschätzt sein? Doch ständig kommt Ihnen etwas dazwischen. Meist sind die Umstände oder andere Menschen der Grund - so glauben sie. Und da sind wir schon beim Thema. Sie GLAUBEN. 

 

Abneigungen, Konflikte, Launen, Schwermut, Misserfolg, Angst, Ablehnung- alles Produkte unseres Gehirns? Was ist mit Vorlieben, Sympathie, Erfolg, mentaler Stärke, Ausgeglichenheit oder Begeisterung? Neuste Forschungen zeigen - alles hat seinen Anfang in uns selbst, genau genommen im Gehirn. Hauptgrund dafür ist die Denkweise des Menschen. Sie kann einem das Leben zum Himmel oder zur Hölle machen. Zum Glück ist sie veränderbar.

Gedankensucht

Menschen sind süchtig nach Erklärungen und Bewertungen. Warum? Weil ein bestimmter Teil des Gehirns die Aufgabe hat, alles Wahrgenommene und jede Emotion sofort zu beurteilen, rational zu erklären und einzuschätzen. Darüber hinaus will es bereits vorhandene Überzeugungen, Einstellungen und Urteile bestätigen. Wer Recht hat, ist sicher und muss nichts ändern, sich also nicht in Gefahr bringen. Das gibt Sicherheit und macht Dinge verstehbar.

Bauch vor Kopf

Im Gegenzug ist z.B. ein „Bauchgefühl“ über die Nervenzellen im Darm schon ans Gehirn gemeldet, da hat der Kopf noch nicht einmal angefangen zu denken, was neuere Forschungen bestätigen. Wir glauben zu wissen und meinen zu ahnen, was andere denken und warum Dinge so sein sollten oder anders. Auf Basis dieser Interpretationen sprechen und handeln wir. Wir denken nach und denken nach und denken nach - vor allem über das, was um uns herum passiert. Wirkt der eine Mensch sympathisch, so tut es der andere nicht. An manchen Tagen ist die Arbeit besonders anstrengend, an anderen flutscht es regelrecht. Heute lache ich über einen Witz, den ich morgen in den falschen Hals bekomme. Interessant ist, sich die Gedanken, Einstellungen und Überzeugungen hinter diesen Feststellungen und Verhaltensweisen klar zu machen und zu verändern.

Schwester Vergangenheit und Bruder Zukunft 

Die subjektiven, individuellen Gedanke über das Leben, den Menschen, Beziehungen oder aktuelle Situationen basieren auf der Erziehung und vergangenen Erfahrungen. Sie werden zur Bewertung des Hier und Jetzt heran gezogen, als Expertise, Rezept oder eine Art Wikipedia des Lebens. Durch Erinnerung verfestigen wir gleichzeitig vergangene Erlebnisse mit den dazugehörigen Emotionen und Schlussfolgerungen daraus. Alle Gedanken, wie „Das tut man nicht“, „Wenn man (nicht)…,dann…“, „Ich bin…“, „Das ist einfach so.“ gehen in Richtung Überzeugung. Dazu kommt, dass der Mensch auf Basis der Erfahrungen der Vergangenheit die Zukunft vorauszusehen glaubt - und das oft in blumigen Horrorszenarien und Worst-Case-Vorstellungen, die Angst oder Besorgnis auslösen. Angst ist ein schlechter Begleiter in Kommunikation, Beziehung und vor allem in Bezug auf den Erfolg.

Positiv Denken ist nicht genug    

Sie boomen, die Bücher über positives Denken. Doch unser Gehirn ist schlauer. Wer genau zuhört, wird sie mitbekommen, die Einsprüche aus einer Ecke unseres Kopfes. Bewusst setzt sich der Erfolgssucher ganz glücksorientiert vielleicht die Ziele: „Mein Umsatz in diesem Jahr wird xy Euro betragen. Ich akquiriere 20 neue Kunden und fahre 20 Tage am Stück in den Urlaub.“ Vielleicht zwingt er sich, diese ZielGedanken einige Male pro Tag zu denken mit mäßigem Glücksgefühl. Denn seine Programmierung ist stärker. Ganz leise läuft im Hintergrund das Dauertonband „Was? Du? Wieso solltest Du soviel verdienen? Du bist doch überhaupt nicht gut genug. Woher willst Du die Kunden bekommen? Das kannst Du sowieso nicht. Und Urlaub kannst Du Dir weder leisten, noch hast Du es verdient. Ganz schön anmaßend, Freundchen.“ Zwei konträre Gedanken, null Ergebnis. Sie gleichen sich quasi gegenseitig aus.

Wahrheit für Klarheit

Wer sein Leben für sich positiv gestalten will und erfolgreich arbeiten möchte, muss vor allem eines sein, ehrlich zu sich selbst. Jede negative Erfahrung mit anderen Menschen, jedes Gefühl, das im Kontakt mit anderen entsteht ist eine wunderbare Gelegenheit, zu lernen. Macht Dich ein anderer Mensch wütend ist, traurig, enttäuscht oder verletzt Dich, dann liegt die Ursache für dieses Gefühl in Dir. Hast Du Angst um Deine Zukunft, so bist Du der Urheber. Selbst in schlimmsten Lebenssituationen ist es allein Deine Bewertung der Situation, die darüber entscheidet, ob Du daran zerbrichst oder wächst.

Dienstag, 20. Juni 2017

Lieber Sicherheit statt Tschakka-Manie?

Begeisterung und Berechenbarkeit - zwei unterschiedliche Paar Schuhe? Nein!

Motivation hat ganz viel mit Sicherheit zu tun.

Wer sich nicht sicher fühlt, kann sich schwer begeistern. 

Wer verunsichert ist, hat Angst und ist mental limitiert. Er setzt sich und andere unter Druck.

Nur, wer weiß, dass er nichts und niemand fürchten muss, kann sich entspannen.

Entspannung funktioniert nur im AllesGut-Modus

Wer entspannt ist, hat Ideen, findet Lösungen und steckt andere positiv an.

Motivation ist das Endprodukt von Sicherheit und innerer Freiheit.

Wahre Begeisterung zu entwickeln, geht weit über „Tschakka“- Momente hinaus.

Es geht um viel tiefer liegende Aspekte der Persönlichkeit.

Weiß ein Mitarbeiter beispielsweise nicht, was andere über ihn denken oder ist verunsichert durch die Firma, die Aufgabe, Kunden oder Kollegen, mindert das früher oder später seine Mitmachfreude. 

Er verliert die Bereitschaft, sich 100 Prozent für eine Sache einzusetzen.

Es fällt ihm schwer, fokussiert zu bleiben. Er lässt sich leicht ablenken auf der Suche nach Gewissheit. Dadurch gestaltet er seinen Alltag weniger produktiv, was ihn zutiefst beunruhigt. Das führt zu kräftezehrenden Schutz- und Vertuschungsmaßnahmen. 

Probleme werden größer, als sie sein müssten. 

Er wartet aufs Wochenende, den Urlaub oder sein Körper streikt.

Verunsicherung führt zum Abkapseln von der Realität. Der Mitarbeiter hat einen eigenen Film im Kopf. Seine Befürchtungen summieren sich. Ansagen vom Chef oder Team helfen nicht. 

Der Umgang mit anderen dient allein der Rückgewinnung der Selbstsicherheit, statt dem Erfolg eines Projektes. 

Was sich wie ein Einzelfall anhört ist an der Tagesordnung. 

Das Leben vergeht in Phasen. Fast jeder Mensch war schon einmal in einer Verunsicherungs-Situation. Mit Coaching lässt sich eine solche Phase schneller und erkenntnisreicher beenden. 

Schwieriger wird es, wenn ganze Teams in der Motivations-Falle stecken. 

Projektverzögerungen, Umsatzeinbrüche, Kundenbeschwerden etc. lassen sich verhindern, indem in einem Team ein Umfeld von Sicherheit und Gewissheit geschaffen wird. 

Dafür gibt es Menschen, wie mich. 

Ich hole Teams und Mitarbeiter in Workshops ab und bringe sie in Zusammenarbeit mit der Führung zurück in den Bereich von Sicherheit, Selbst-Gewissheit, Motivation und Engagement. Dabei hat das Team langanhaltende Erkenntnisse. In Live-Interventionen führe ich Einzelpersonen wesentliche Schritte voran.


Bei Bedarf komme ich auch in Ihr Unternehmen. Gemeinsam steuern wir die Lage in Richtung Motivation. 

Senden Sie mir eine E-Mail mit dem konkreten Thema an m.loher@living-communication.de