Mittwoch, 11. Januar 2017

Strukturiert ins Burnout


Strukturiert ins Burnout

10 Tipps zum Ausbrennen

Sie fühlen sich leicht und frei, fröhlich und voller Enthusiasmus? Das können Sie ändern.
Lesen Sie 10 Tipps, wie Sie sich erfolgreich und zielorientiert ausbrennen.

  1. Nehmen Sie sich möglichst viel auf einmal vor. Sie sollten alles Lebensbereiche gleichzeitig optimieren. Agieren Sie aus Unzufriedenheit und sehen Sie, was andere schon geschafft haben. Denen werden Sie es zeigen. 
  2. Unterstützen Sie Kollegen und Freunde, indem Sie bei allem helfen und sofort unterstützen. Lassen Sie Ihre Dinge dabei liegen. Sie laufen Ihnen nicht davon. Sorgen Sie dafür, dass andere Sie mögen, weil Sie immer da sind, wenn Sie gebraucht werden.
  3. Surfen Sie ausgiebig im Internet. Besonders spannend sind die Nachrichten. Sie sollten sich gut über alles informieren. 
  4. Trinken Sie viel Kaffee und vertrauen Sie auf Kohlehydrate und Weißmehlprodukte. Verzichten Sie auf zu viel Obst und Gemüse. Besonders lecker sind Alkoholika, Nikotin und Zucker. Die halten wach.
  5. Nutzen Sie die Nächte zum Arbeiten. Da haben Sie nämlich die besten Ideen und keiner stört.
  6. Legen Sie Ihre Termine und Meetings möglichst nacheinander. Verzichten Sie auf Pausen, das lenkt nur ab.
  7. In Ihrer Freizeit sollten Sie auf Abwechslung achten. Machen Sie möglichst viele aufregende Dinge. Wer rastet, der rostet.
  8. Sport sollten Sie entweder richtig machen oder lassen. Ein Marathon, eine Alpenüberquerung oder Trail-Run sind in Ordnung. Ansonsten nutzen Sie lieber den Verstand und lassen den Körper in Ruhe.
  9. Achten Sie penibel darauf, was über Sie gesprochen wird. Reagieren Sie auf Kritik sofort und erbarmungslos mit einem Gegenschlag.
  10. Haben Sie stets alle Ihre Baustellen im Blick. Achten Sie auf negative Zeichen. Sie dürfen nicht locker lassen, sonst entgeht Ihnen etwas wichtiges.
Ergänzungen von Lesern:

  1. Arbeiten Sie grundsätzlich mindestens 1 Stunde länger, als es Ihre Müdigkeit erlaubt.
  2. Mahlzeiten auslassen, weil man sonst nicht weiterkommt mit der Arbeit und sich wundern, wieso die Waage ein paar Kilos mehr anzeigt!
  3. Arbeiten Sie so viel, dass sie ihr Privatleben sicher gegen die Wand fahren. Damit schaffen sie sich unnötigen Balast vom Hals.
  4. Nehmen sie in Ihrer Freizeit so viel ehrenamtliche Tätigkeiten an wie möglich. Das macht ihr Leben effizienter.
  5. Tun Sie vor allem Dinge, die nicht Ihren natürlichen Stärken entsprechen. Nutzen Sie Ihre größten Schwächen um Ihre Belastungen zu potenzieren.


Haben Sie noch weitere Tipps? Wir freuen uns über Ihre Kommentare und Likes.

Dienstag, 10. Januar 2017

"Mir wird alles zuviel!"

„Mir wird alles zu viel!“
So verschaffen Sie sich mehr Zeit und Energie.

„Gerade, als ich dachte, ich hätte alles erledigt, kam der Chef mit noch mehr Arbeit. Vor dem Urlaub konnte ich das beim besten Willen nicht bewältigen. Ich ertrinke förmlich in Arbeit.“, stöhnt der Projektleiter gegenüber seiner Frau. Die packt gerade Ihre Sporttasche. Es ist ihr Fitness-Abend.

„Ach Schatz, das schaffst Du schon. Apropos…hast Du schon die Autoversicherung überwiesen?“, murmelt Sie zerstreut, überreicht ihm den Einkaufszettel für den Wocheneinkauf und packt eine Wasserflasche in ihre Tasche. Genervt reibt er sich die Schläfen und ruft die Kinder. Seine Tochter fährt er zum Reiten, seinen Sohn zum Fußball. Dazwischen geht er „schnell“ einkaufen. Danach holte er alle wieder ab. Er hofft, später noch einige E-Mails beantworten zu können.

Merkzettel helfen auch nicht weiter

Führen Sie auch eine Liste mit Dingen, die Sie erledigen wollen? Erinnert Sie Ihr Kalender noch einmal daran? Fühlen Sie sich manchmal gehetzt? Vergessen Sie immer wieder etwas, z.B. Unterlagen für Termine oder Rückrufe, die Sie angekündigt haben? Kein Wunder. Wußten Sie, dass sich das Gehirn unerledigte Aufgaben doppelt so gut merkt, wie erledigte? (nach Manfred Spitzer, „Digitale Demenz“, Kap. 13). Jede unerledigte Sache verursacht eine Art Stress im Gehirn. Es verbraucht Energie, um sich etwas einzuprägen und auf Bedarf abzurufen.

Wir vergessen, wenn wir digitalisieren


Im Gegensatz dazu erinnert sich das  Gehirn nur schemenhaft an Sachverhalte, wenn es weiß, dass der Inhalt irgendwo gespeichert oder aufgeschrieben wurde. In diesem Fall merkt es sich den Ort, wo es zu finden ist. Das allein wäre für uns Erwachsene nicht das Problem. Werden es mehr als 4 - 7 Aufgaben, macht es Sinn, sich alles aufzuschreiben. Viel interessanter finde ich die Tatsache, dass unerledigte Aufgaben Energie binden und Stress verursachen.

Was nicht erledigt ist, erzeugt Druck im Gehirn

Jede Aufgabe, die nicht erledigt oder zu Ende gedacht wurde, zeigt sich als eine Art „belegte Datenspur“ im Gehirn. Ich würde es so beschreiben: Wenn Ihr Fokus auf das Hier und Jetzt, also Ihre Fähigkeit zur Aufmerksamkeit der Raum um Sie herum wäre, würde jede unerledigte Aufgabe den Raum ein Stück verkleinern. Am Ende sitzen Sie eingezwängt in einer Hutschachtel und können sich nicht mehr bewegen. Die Konzentration ist weg, die Gedanken kreisen, Hektik und Stress wird produziert, Fehler häufen sich.

Bringen Sie Dinge zu Ende


Im Umkehrschluss bedeutet das Beenden einer Aufgabe, dass Druck weggenommen wird. Sie bekommen wieder mehr Raum. Denn der Haken an der To Do Liste macht auch einen Haken im Gehirn. Sie kennen vielleicht die Situation, in denen Sie sich ein gewisse Zeit mit einem Thema befasst haben. Nehmen wir an, Sie haben ein Haus gebaut. Sie wussten ALLES über Hausbau, kannten jeden Handwerker mit Namen. Fragt Sie Jahre später jemand nach einem bestimmten Handwerker, fällt ihnen nicht einmal mehr der Name ein. Ihr Gehirn hat es abgehakt. Was bei Kindern lerntechnisch hilfreich ist, sich Dinge langfristig besser zu merken, ist für Erwachsene Stress. Deshalb: Bringen Sie so viel, wie möglich zu Ende. Das setzt Energie frei, die Sie anderweitig verwenden können. Und prüfen Sie genau, was wirklich kritisch und wichtig für Ihre Ziele ist. Den Rest streichen Sie ersatzlos von der Liste. Sie lassen Dinge los und erhalten zur Belohnung mehr Energie und Zeit.

Fokus, Fokus, Fokus

Wer etwas zu Ende bringen will, braucht zwei Fähigkeiten.
  1. Fokus! Er muss sich auf eine Sache so lange konzentrieren, bis sie fertig ist. Nun ist das nicht so einfach. Manche Dinge brauchen länger. Ein Tipp: Planen Sie bei längerfristigen Aufgaben 20-60 Minuten-Zwischenziele. Haben Sie eine Zeitspanne an einem Tag erledigt, ist es für heute abgehakt.
  2. Nein sagen! Die zweite Fähigkeit ist das Nein sagen. Wer sich immer wieder von Zielen anderer ablenken lässt, ist am Ende unzufrieden und im Stress. Sätze, wie „Kannst Du mal schnell…“, „Ich brauche nur kurz…“, „Es dauert nicht lange…“ von Kollegen, Kindern, Familienmitgliedern oder Freunden sind klare Zeichen für ein deutliches, aber liebevolles „Nein, ich bin mit xy beschäftigt und möchte das jetzt zu Ende bringen.“ Die meisten Menschen finden einen anderen „Dummen“, der sich ablenken lässt oder machen es doch selbst.

Dienstag, 13. Dezember 2016

„Der perfekte Moment“ beim Wellenreiten - Die Basis für Erfolg


Was ich beim Surfen über das Leben, Erfolg und Motivation gelernt habe


Säule 1: Der perfekte Moment


„Warum gehst Du eigentlich surfen? Muss das denn noch sein? Warum tust Du Dir diesen Stress an? Und die Kinder? Willst Du wirklich so viel Geld ausgeben?“ Dies und ähnliches pflegt meine Mutter zu sagen, wenn ich zum wiederholten Male einen Flug nach Bali oder Sri Lanka buche oder das Auto für den Surftrip nach Süd-Frankreich bis zum Anschlag mit Kindern und Ausrüstung vollstopfe. Seit 20 Jahren das gleiche Spiel, nur heute mit härteren Spielregeln. Denn aus der jungen, freien Studentin und Draufgängerin wurde inzwischen eine Geschäftsfrau und Mutter.  Warum also tue ich mir das noch an? Immer wieder frage ich mich. Bin ich zu alt? Ist es zu gefährlich? Was habe ich davon?

           1. Seien Sie bereit, den Preis zu zahlen


Surfen ist der wohl härteste Sport, den ich je begonnen habe. Du brauchst absolute Fitness, mentale Stärke und Durchhaltevermögen. Den Sport auszuüben bedeutet, einen Preis zu zahlen. Nicht nur Geld, sondern auch Zeit und körperliche Anstrengung, von den Schmerzen und Gefahren mal abgesehen. Und doch zieht es mich geradezu magnetisch aufs Wasser. Es ist wie eine Sucht. Warum? Man könnte sagen: „Ja klar, Du reist in ferne Länder, triffst tolle Menschen, isst anderes Essen, hast eine Auszeit.“ Diese Dinge sind willkommene Randerscheinungen. Der wahre Magnet ist ein Augenblick. Ein kurzer Moment, für den ich bereit bin, hart zu arbeiten, über meine Grenzen zu gehen und mich in die tobende See zu werfen, die immer stärker ist, als ich.


2. Finden Sie Ihren perfekten Millisekunden-Moment


Der eine Moment, wenn die Welle mein Brett anschiebt und ich spüre, wie der Schub meinen Körper nach oben katapultiert. In absoluter Perfektion stehen meine Füße genau am richtigen Platz auf dem etwa 1 Meter 80 langen Board. 1000-prozentig auf den Moment konzentriert - ein letzter kurzer Blick nach links und rechts. Wellencheck. Die Entscheidung ist längst gefallen. „Was-wäre-wenn“-Gedanken haben keine Macht. Es geht um Schnelligkeit und Fokus. Danach kommt der Spaß. Tief in die Knie, alle Muskeln in Bereitschaft, eine Einheit. Ich reite die Welle. Mein Augen weit aufgerissen, das Grinsen schon bereit. Etwas besseres gibt es nicht. Es ist besser als Sex.

3. Halten Sie ihn lebendig - und wachsen Sie über sich hinaus


Aber was mich Jahr für Jahr bei praller Sonne, zerrenden Strömungen und unberechenbaren Bedingungen auf dem Meer sitzen lässt; was mich Salzwasser trinken, mir Wellen ins Genick brechen, mich unter Wasser drücken und meine körperlichen Ressourcen aussaugen lässt, ist dieser Millisekunden dauernde Moment. Der Augenblick, in dem die Welt still steht, ohne Fragen zu stellen und mit absolutem Vertrauen. Dafür trainiere ich, lerne ich gerne dazu, beisse ich mich durch und zahle gerne den Preis.

Was ist Ihr Augenblick? Warum tun Sie was Sie tun? Auch Sie wachsen über sich hinaus, wenn Sie Ihren perfekten Moment kennen. Ob im Verkauf, als Führungskraft, Mitarbeiter im Backoffice, Dienstleister, Eltern, Sportler…völlig unerheblich, was Sie tun. Sie haben und brauchen diesen Moment. Und der trägt Sie auch in schweren Zeiten.

4. Krisen können Ihnen nichts anhaben - Sie haben die Power


Zur Zeit kuriere ich mein neu eingebautes Kreuzband. Wenn ich in der Physiotherapie vor dem Spiegel in Mini-Schritten meine Kräfte mobilisiere, tue ich das nicht nur für meine Gesundheit, oder einen reibungslosen Alltag oder dass ich wieder joggen kann….nein…ich tue es einzig und allein mit der Vision des Moments, wenn ich in Bali den Take-Off (aufs Brett springen) in meine Welle schaffe. Ab und zu kommen mir die Tränen des Frusts, wenn es nicht schnell genug geht. Meine felsenfeste Überzeugung und mein absoluter Wille, wieder mit dem Brett dort raus zu paddeln geben mir die Power.  

5. Niemand versteht, was in Ihnen vorgeht - erwarten Sie es auch nicht - bleiben Sie Ihrem Moment treu


Finden Sie Ihre Kraftquelle. Keiner kann nachvollziehen, was es für Sie ist. Es ist auch ganz egal, ob andere das verstehen. Für Sie zählt das Gefühl, einen Augenblick voller Freiheit, Konzentration und Klarheit zu erleben, stark, intensiv und nur für Sie bestimmt. Ein Moment, der Ihr Herz hüpfen lässt und Sie 100% im Hier und Jetzt verankert. Nur Sie können fühlen, wie stark Sie das macht. Hören Sie nie auf Bewertungen anderer, was Ihren perfekten Moment angeht.

Meine Mitarbeiterin sagte mir heute: Ihr perfekter Moment ist, wenn sie das Büro in penibler Ordnung verlässt und alles geschafft hat, was sie sich vorgenommen hat. Dann geht sie aus der Tür und denkt sich „Ja!“ - dabei macht sie eine Siegerfaust und ihr Gesicht strahlt. Ich würde mir nie anmaßen, dass zu bewerten oder ihr mit flapsigen Sprüchen zu nehmen. Ich freue mich mit ihr - von ganzem Herzen.

Finden Sie Ihre Millisekunden, die Ihre Ausdauer, Ihren Mut, Lernen, Hartnäckigkeit und Ihre psychische wie körperliche Gesundheit wesentlich beeinflussen.

Tipp für Weihnachten


Oh, und für die Vorweihnachtsgestressten: Was ist der perfekte Moment, warum Sie sich diesen Stress antun? Ist es der Aufschrei Ihres Partners, vor Freude über das Geschenk oder die herzliche Umarmung Ihrer Großmutter. Ist es der Kaffee nach dem Weihnachtsabendessen oder das VaterUnser in der Kirche bei Kerzenschein und geteilter Freude? ist es die Erleichterung, nach dem Fest wieder nach Hause zu kommen, in die stille Wohnung? Der Moment, wenn Sie den Waschkorb voller Geschenke ins Wohnzimmer tragen oder das Glöckchen klingeln, mit dem Laken als Christkind durch den Garten huschen oder der erste Schluck Glühwein mit der besten Freundin am Tag vor Heilig Abend? Was ist Ihr perfekter Weihnachtsmoment? 

Schreiben Sie Ihren Millisekunden-Weihnachts-Moment auf und teilen Sie ihn in den Kommentaren oder in meinem Block. Sie und wir werden spüren, wie gut das tut.


Viel Freude und Erfolg Ihnen allen!

Donnerstag, 27. Oktober 2016

The truth about difficult customers


7 x provocation

The truth about difficult customers 

They annoy, disturb and cost energy - Dissatisfied, disgruntled, resistant customers make salesmens life at the front and back-office hard. And here is the provocative thesis: "There are no difficult customers!"    

7 Reasons why a seller has everything in his own hands!



  1. The seller transfers negative emotions from other situations to the customer - both in personal conversation and on the phone (such as failure, stress with supervisors, team conflicts, private issues, rework, demotivation, etc.). He shows this in his body language, voice and corresponding behavior.
  2. The customer feels attacked by the customer adviser in self-esteem and must defend himself or retreat internally. The result is frequent pretexts (instead of objections), in order to escape the conversation.
  3. The salesperson's self-value is attacked by the customer and he is now fighting for his identity (justify, blame, etc. - instead of selling).
  4. The type of the customer differs massively from that of the seller. The seller is not able to adjust to the type of the customer.
  5. The seller does not follow the selling psychological mechanisms and behaves counterproductively.
  6. The seller is blocked by negative beliefs about themselves, the products, prices, customers, colleagues, industry etc.
  7. Negative facts in the company are not actively changed or used by the salesperson as given and as a fault dumping site: claims, complaints, quality issues, long waiting times, delivery delays etc.

Die Wahrheit über schwierige Kunden

7 x Provokation - Die Wahrheit über schwierige Kunden...


Sie nerven, stören und kosten Energie - Unzufriedene, verstimmte, widerborstige Kunden machen Verkaufspersonal an der Front und im Backoffice das Leben schwer. Und hier die provokante These: „Es gibt keine schwierigen Kunden!“

7 Gründe, warum ein Verkäufer ALLES in der Hand hat!



  1. Der Verkäufer überträgt negative Emotionen aus anderen Situationen auf den Kunden, sowohl im persönlichen Gespräch, als auch am Telefon (z.B. Misserfolge, Stress mit Vorgesetzten, Teamkonflikte, private Themen, Überarbeitung, Demotivation etc.). Er zeigt diese über Körpersprache, Stimme und entsprechendes Verhalten.
  2. Der Kunde fühlt sich vom Kundenberater im Selbstwert angegriffen und muss sich verteidigen oder zieht sich innerlich zurück. Die Folge sind häufig Vorwände (statt Einwände), um sich dem Gespräch zu entziehen.
  3. Der Selbstwert des Vertriebs-Mitarbeiters wird vom Kunden angegriffen und dieser kämpft jetzt um seine Identität (Recht haben, Schuld von sich weisen etc. – anstatt zu verkaufen).
  4. Der Typ des Kunden unterscheidet sich massiv von dem des Verkäufers. Der Verkäufer ist nicht in der Lage, sich auf den Typ des Kunden einzustellen.
  5. Der Verkäufer hält sich nicht an die verkaufspsychologischen Mechanismen und verhält sich kontraproduktiv.
  6. Der Verkäufer wird von negativen Überzeugungen über sich, die Produkte, Preise, Kunden, Kollegen, Branche etc. blockiert.
  7. Negative Fakten im Unternehmen werden nicht aktiv angegangen oder vom Verkaufspersonal als gegeben und Schuld-Abladehalde benutzt: Reklamationen, lange Wartezeiten, Lieferverzögerungen etc.

Montag, 17. Oktober 2016

Demotivieren mit System

Demotivieren mit System - Nichts für Anfänger...

10 Tipps, wie Sie Ihre Mitarbeiter konsequent demotivieren.

  1. Sparen Sie sich jede Form von Höflichkeitsfloskeln. Begrüßt wird nur, wer zuerst grüßt. Vermeiden Sie dabei den Augenkontakt, sonst verlieren Sie wertvolle Zeit mit Small-Talk. Die Mitarbeiter, die aus Ihrer Sicht nicht genug Leistung bringen, sollten Sie sowieso meiden.
  2. Danksagungen führen zu Faulheit. Kein Mitarbeiter sollte sich auf seinen Lorbeeren ausruhen. Loben Sie also möglichst selten und am besten immer die Gleichen.
  3. Kritik sollten Sie sofort, ungeachtet der Situation an den Mitarbeiter zurückmelden. Seien Sie dabei deutlich, ganz Sie selbst und nehmen Sie kein Blatt vor den Mund. Gerne auch vor den Kollegen, damit die gleich wissen, woran sie bei Ihnen sind. 
  4. Bitte keine Geburtstags- oder Weihnachtsgrüße. Das lenkt den Mitarbeiter von der Arbeit ab. Schließlich sind Sie keine Freunde. Maximal eine Standardkarte, besser eine E-Mail über die Sekretärin. 
  5. Tragen Sie Ihre Stimmung immer nach außen, ob Sie gut gelaunt sind oder nicht. Zeigen Sie es dem Mitarbeiter!
  6. Signalisieren Sie in Mitarbeitergesprächen deutlich über Ihre Körpersprache, ob Sie etwas interessiert, Sie der gleichen Meinung sind oder nicht. Unterbrechen Sie den Mitarbeiter, wenn er aus Ihrer Sicht falsch liegt und sagen Sie ihm das in aller Deutlichkeit.
  7. Sprechen Sie in Meetings möglichst viel, leise und undeutlich. Das schafft Aufmerksamkeit. Untermalen Sie Ihre Präsentation mit mindestens 30 Folien. Stellen Sie am Ende die Frage „Gibt es noch Fragen?“ mit tiefer werdender Stimmlage. So bekommen Sie keinen Gegenwind und können schnell wieder an Ihre eigentliche Arbeit zurück. 
  8. Treffen Sie am Ende von langatmigen Diskussionen eine klare Entscheidung. Untermauern Sie das mit den Worten „So wird es jetzt gemacht und fertig! Das war mir vorher schon klar, dass es so laufen wird.“ Zeigen Sie Ihre Enttäuschung.  
  9. Seien Sie vor allem am Morgen richtig schlecht gelaunt, damit der Mitarbeiter merkt, dass Sie gestern lange gearbeitet haben und richtig viel zu tun haben. Seien Sie kurz vor Ende der Arbeitszeit kurz angebunden und genervt, damit der Mitarbeiter merkt, dass auch Sie einmal Feierabend haben.
  10. Schicken Sie am Abend, am Wochenende und im Urlaub E-Mails an Ihre Mitarbeiter mit Handlungsaufforderungen. So sehen Sie, wie motiviert Ihre Leute sind.

Dienstag, 4. Oktober 2016

Kunden vergraulen will gelernt sein!


Kunden vergraulen will gelernt sein!

Lesen Sie 10 Tipps, wie Sie Ihre Kunden sicher los werden und im Team für schlechte Stimmung sorgen.

  1. Sorgen Sie für eine kritische und zweifelnde innere Grundhaltung. Bedenken Sie: Kunden nerven, sind anstrengend und wollen ständig etwas anderes. Sie belasten Sie und sind meistens nur auf ihren eigenen Vorteil aus.
  2. Nach einem negativen Gespräch am Telefon oder persönlich, melden Sie sich bitte nie wieder. Der Kunde ist für immer erledigt. Wird Ihnen aufgetragen, Ihn zu kontaktieren, halten Sie den Kontakt kurz oder delegieren Sie an den Kollegen.
  3. Zeigen Sie bei Fehlverhalten des Kunden sofort, dass er sich unmöglich aufführt. Das gelingt am besten über Stimme, Mimik und Körpersprache. Drehen Sie sich weg, sehen Sie auf die Uhr, geben Sie einen zweifelnden Laut von sich und legen Sie die Stirn in Falten. Unterbrechen Sie ihn sofort und stellen Sie ausführlich alles richtig. So wirken Sie selbstbewusst und kompetent.
  4. Vermeiden Sie Augenkontakt, Höflichkeitsfloskeln oder zu viele Fragen. Entweder weiß er, was er will oder eben nicht.
  5. Sagen Sie dem Kunden unbedingt alle Nachteile Ihres Produktes oder Dienstleistung. Auch wenn er es nicht wissen will und womöglich schon in Kaufstimmung ist, muss er dringend in Kenntnis gesetzt werden. Beschönigen Sie nichts. Und teilen Sie ihm auch mit, dass Sie diese Nachteile schon lange stören und wenn Sie entscheiden könnten, hätten Sie es längst geändert.
  6. Gibt es Probleme, schieben Sie alles auf Ihre Führungskraft und das Unternehmen. Sie sind hier für gar nichts verantwortlich.
  7. Zeigen Sie keine Emotionen oder Mitgefühl. Sachlichkeit verkauft.
  8. Kommunizieren Sie jedes Detail ihres Angebotes. Sie sind der Experte, also sollten Sie auch die meiste Zeit sprechen. Lenken Sie jedes persönliche Thema des Kunden wieder zurück zu Ihrem Produkt. Smalltalk kostet zu viel Zeit.
  9. Zeigen Sie sich stets überfordert und überlastet. So schafft Ihnen Ihre Führungskraft vielleicht Freiräume. Schließlich ist Vertrieb kein Zuckerschlecken. Sie müssen jedes Schlupfloch für Erholung nutzen.
  10. Nach einem negativen Kundengespräch suchen Sie sich am besten einen Kollegen zum Dampf ablassen. Regen Sie sich einmal so richtig auf. Das tut gut und der Kollege weiß sofort, woran er bei dem Kunden ist, falls er ihm auch einmal begegnet. 
Wenn Sie es gerne anders hätten, helfe ich Ihnen dabei, Ihre Mitarbeiter im Vertrieb zu Profis zu machen, die überzeugen. Schicken Sie mir eine Mail an m.loher@living-communication.de
Malaika Loher