Donnerstag, 16. Februar 2017

Sieben Motivationskiller

Sieben Motivationskiller.

Hol Dir Deine Begeisterung zurück!

Ihr inneres Feuer der Begeisterung lodert ein ganzes Leben - normalerweise. Ist es verloschen oder flackert ein jämmerliches Lichtlein, sollten Sie etwas ändern. Lesen Sie 7 beliebte Motivationskiller und je einen Verhaltenstipp dazu.


1. Chefs, die weder loben, noch (oder nur) kritisieren, immer in Eile sind und nicht zuhören.

Fordern Sie Feedback von Ihrem Vorgesetzten ein und geben Sie eine Rückmeldung, wie Sie ihn wahrnehmen. Feedback ist ein Geschenk, vor allem für Feedback-vernachlässigte Chefs. Sie haben als Mitarbeiter etwas zu geben, bringen eine Leistung ein. Augenhöhe ist hier gefragt. 

2. Kollegen, die Gerüchte (über Sie), negative Stimmung oder unsachliche Kritik verbreiten.

Konzentrieren Sie sich auf die Kollegen, die Ihnen wohl gesonnen sind. Den Restlichen treten Sie respektvoll und sachlich gegenüber. Bei Gelegenheit geben Sie mutig Feedback. Die meisten Menschen wissen nicht, wie sie wirken. 


3. Selbstzweifel, ob Sie gut genug sind. Ob Sie die Dinge richtig machen. Ob Sie wirklich anerkannt werden.

Wenn Sie schlecht über sich denken, formulieren Sie einen positiven Gegenteilssatz. „Ich bin so blöd“ - „Ich bin ein wunderbarer Mensch“.  Sagen Sie diesen Gegenteilssatz laut oder denken Sie ihn mindestens 10 Mal. Wenn Sie sich dabei blöd vorkommen, sagen Sie ihn 50 Mal (vor dem Spiegel). Selbstliebe ist gesund. Allerdings bedarf es ausdauernden Trainings für das „Hochmut-kommt-vor-dem-Fall“-geblendete Gehirn.


4. Kunden, die Ihre Leistung nicht kaufen und Sie „anpampfen", weil sie nicht bekommen, was sie wollen.

Prüfen sie, ob sich eine weitere Betreuung lohnt. Ansonsten lassen Sie diesen Kunden los. Gehen Sie ohne zögern weiter zum nächsten. Melden Sie sich bei Gelegenheit freundlich bei besagtem Kunden, als wäre nichts gewesen. Regen Sie sich keine Sekunde auf, das ist vergeudete Lebenszeit und -Energie. Er braucht Ihre Leistung vielleicht erst später.


5. Leistungsdruck - selbst gemacht. Wenn Sie in allen Bereichen perfekt sein wollen.

Definieren Sie Ihre Ziele in allen Lebensbereichen. Priorisieren Sie diese und entscheiden Sie, was für Sie besonders kritisch und wichtig ist. Alles andere dürfen Sie schleifen lassen. Geben Sie sich die Erlaubnis zur Nicht-Perfektion und zum Nichts-Müssen.


6. Leistungsdruck - von außen. Andere überladen Sie mit Aufgaben, die deren Ziele erfüllen.

Lernen Sie, freundlich und klar Nein zu sagen. Erklären Sie Ihr Nein sachlich und mit Wertschätzung. Dann fahren Sie mit Ihren Zielen fort.


7. Arbeit, die keinen Spaß macht. Sie sehen keinen Sinn mehr in Ihrer Tätigkeit.

Klären Sie für sich, wofür Ihr Herz schlägt. Was begeistert Sie wirklich? Dann verändern Sie Ihre Aufgaben in diese Richtung. Leiden Sie nicht, warten Sie nicht auf die Rettung und vergeuden Sie nicht Ihr Potenzial. 


„Sie wollen wieder brennen? Ich kann Ihnen dabei helfen, Ihren Weg zu finden. Das ist meine Profession und dafür lebe ich.“

Malaika Loher/ Speaker, Trainerin, Coach/ www.living-communication.de


Freitag, 10. Februar 2017

Überraschen Sie Ihre Partnerin

10 Experimente für Ihn:

So bringen Sie frischen Wind in Ihre Partnerschaft. Tun Sie etwas anderes, als bisher. Verrückte Ideen sind besser als Alltagstrott. Hier einige Vorschläge für Ihre Inspiration.

  1. Treten Sie dann, wenn es Ihre Partnerin nicht von Ihnen gewohnt ist von hinten an Sie heran. Sagen Sie zunächst nichts. Küssen Sie sachte, langsam und als würden Sie etwas köstliches tun, ihren Hals.

    Berühren Sie Sie sonst nicht. Sagen Sie Ihr „Ich bin so glücklich, Dich in meinem Leben zu haben.“ Streicheln Sie Ihr voller Zärtlichkeit über die Haare, drehen Sie Ihre Partnerin um und blicken Sie ihr verliebt in die Augen. Je länger Sie zusammen sind, desto wirkungsvoller.

  2. Wenn Sie Streit haben, gehen Sie mitten im Streit zu ihr, sagen Sie nichts, sehen Sie Ihr voller Liebe in die Augen und nehmen Sie sie in den Arm. Flüstern Sie Ihr ins Ohr, dass Sie auf jeden Fall eine Lösung wollen, aber jetzt gerade erst einmal sagen wollen „Ich liebe Dich über alles, selbst, wenn wir streiten.“ Dann halten Sie sie fest und schenken Sie ihr Nähe.
  3. Tun Sie etwas, was Sie sonst nie tun würden. Zum Beispiel: Decken Sie den Tisch, tragen Sie den Müll raus oder spielen Sie mit den Kindern, bestellen Sie einen Tisch in einem tollen Restaurant und führen Sie sie aus, bringen Sie Blumen mit oder massieren Sie die Füße Ihrer Frau. Reparieren Sie etwas, das schon lange ansteht oder schenken Sie Ihr etwas außer der Reihe.
  4. Fragen Sie, wie es Ihr geht und sehen Sie sie mit 100% Aufmerksamkeit und Interesse an. Schalten Sie vor Ihren Augen das eigene Handy aus, setzen Sie sich, stellen Sie Fragen. Ihr Redeanteil beträgt unter 20 Prozent, der Ihrer Partnerin 80 Prozent. Beenden Sie erst das Gespräch, wenn Sie es tut.
  5. Sagen Sie Ihr, was Sie fühlen, mutig und ohne Zweifel. Sie haben nichts zu verlieren.
  6. Seien Sie vor Ihrer Partnerin wach, liegen Sie mit offenen Augen neben ihr und blicken sie an. Sie muss sehen, dass Sie sie beobachten, wenn Sie aufwacht. Wenn sie fragt, was los ist, sagen Sie „Du bist so wunderschön, ich kann meine Augen nicht von Dir lassen.“
  7. Falls Sie Kinder haben oder ein Haustier, beobachten Sie still und lächelnd, wenn Ihre Partnerin mit dem Kind oder Tier spielt oder redet, bis sie es merkt und Sie fragt, was los ist. Sagen Sie ihr, wie sehr Sie es lieben, Ihr dabei zuzusehen und dass sie eine wunderbare Mutter oder Frauchen ist.
  8. Fragen Sie sie, was Sie sich über alles wünscht und machen Sie es möglich.
  9. Falls die Sexualität nicht mehr vorhanden ist, tun Sie etwas mit Ihrer Partnerin, das Sie bisher noch nie getan haben. Oder etwas, das Ihre Partnerin schon oft wollte, Sie aber keine Lust hatten oder es für Sie keinen Sinn machte. Frauen geraten oft durch völlig unscheinbare Dinge in Stimmung. Achten Sie auf die Signale.
  10. Langsame Musik, Kerzenschein, Zeit, kleine Aufmerksamkeiten….TUN Sie etwas für das Prickeln und Kribbeln im Herzen. Warten Sie nicht auf ein Wunder oder erwarten Sie dass Ihre Partnerin als erste etwas ändert. Seien Sie derjenige, der positive Vibes erzeugt.

Mittwoch, 1. Februar 2017

Warum Führung zwischen den Zeilen stattfindet

7 Tipps, wie Sie (de-)motivieren

Führungskräfte müssen dermaßen hohe Ansprüche erfüllen, dass der Spruch „Vorsicht bei der Berufswahl“ ohne weiteres zutrifft. Damit Sie sich heute noch Impulse holen, habe ich Verhaltensweisen gegenübergestellt, wie Sie Mitarbeiter negativ oder positiv beeinflussen. Vielleicht erscheint Ihnen die negative Seite auf den ersten Blick eher übertrieben. Leider trifft es öfter zu. Drum möge jeder selbst prüfen, wo er sich befindet.

Kreuzen Sie an, wie es Ihnen häufig ergeht. 
Die Auflösung lesen Sie unten.

😕                                                                                                                                                   😁

Nutzen Sie die Erfolge Ihrer Mitarbeiter für Ihr Renommee. Sprechen Sie mit Ihrem Vorgesetzten über Ihre Leistung und holen Sie sich positives Feedback. Sie müssen schließlich sehen, wo Sie bleiben. Bei Fehlern oder Problemen lassen Sie am Besten die verantwortlichen Mitarbeiter am Gespräch mit Ihrem Vorgesetzten erklären, was schief gegangen ist.
Heben Sie besondere Leistungen einzelner Mitarbeiter oder Ihres Teams offiziell und vor Ihrem Chef hervor. Zeigen Sie, wie begeistert Sie sind und geben Sie persönliches Einzelfeedback. Ehrlich und enthusiastisch. Bitten Sie Ihren Chef ebenfalls um persönliches Feedback für das Team. Das potenziert die Motivation, weiter gute Arbeit zu leisten.


Nehmen Sie aktiv an der Gerüchteküche teil. Wenn Mitarbeiter lästern, ist das eine gute Gelegenheit durch Teilnahme an der Runde Sympathiepunkte zu bekommen. Außerdem erfahren Sie wertvolle Dinge. Zeigen Sie Ihren guten inoffiziellen Informationsstand, indem Sie Ihr Geheimwissen im Meeting durchsickern lassen. Die Mitarbeiter sollen ruhig wissen, dass Ihnen nichts, aber auch nichts entgeht. Sie sind überall. 
Vorsicht vor Flurfunk. Einzelne Themen werden gerne aufgebauscht und verbrauchen zu viel Energie im Team. Sparen Sie Zeit, indem Sie die Themen im Teammeeting offen ansprechen und nach Lösungen suchen. Vermeiden Sie Problemdiskussionen. Und sprechen Sie mit den Mitarbeitern über positive Dinge. Bei Lästerrunden hinterfragen Sie Verallgemeinerungen mit offenen Fragen, um die Ausgangssituation herauszukristallisieren. 


Beschwert sich Mitarbeiter A über Kollegen B, holen Sie sich B ins Einzelgespräch und geben Sie kritisches Feedback. Sie müssen nicht selbst dabei gewesen sein. Nutzen Sie einfach die Rückmeldung von Mitarbeiter A als Erklärung Ihrer Kritik. 
Feedback über Dritte sollten Sie niemals ungefiltert weitergeben. Machen Sie sich stets ein eigenes Bild der Lage. Durch offene Fragen erhalten Sie von allen Beteiligten deren Sichtweisen. Führen Sie erst Feedback- oder Lösungsgespräche, wenn alle Fakten - von Ihnen gesammelt - auf dem Tisch liegen.


Schreiben Sie grundsätzlich alles, was Mitarbeiter in Meetings von sich geben in ein Notizbuch. Nutzen Sie kritische Mimik und anschließendes Schreiben, um sich Respekt zu verschaffen. Flüstern Sie mit Sitznachbarn, schütteln Sie den Kopf und schreiben Sie auf. Stecken Sie das Buch auffällig sorgsam in Ihre Tasche und halten Sie sich über den Inhalt bedeckt. Ihr Mitarbeiter sollen ruhig wissen, daß Sie sich alles merken und eine eigene Meinung haben.
Falls Sie in Mitarbeitergesprächen oder Meetings Mitschriften anfertigen, teilen Sie bitte jedesmal vorab mit, was und wofür Sie Notizen machen. Fassen Sie gelegentlich zusammen, was Sie aufgeschrieben haben. Das zeigt den Mitarbeitern Ihre Ernsthaftigkeit, dass Sie mit offenen Karten spielen und die Beiträge der Mitarbeiter wertschätzen.


Erklären Sie stets detailliert und genau, was Sie von Ihren Mitarbeitern im Einzelnen erwarten. Fordern Sie Leistungen mit „ich erwarte von Ihnen…“ ein und entscheiden Sie im Zweifel, welcher Weg zu gehen ist. Sie haben die Erfahrung und wissen, was zu tun ist. Nur Sie. Im Zweifel machen Sie es am besten gleich selbst. Das spart Zeit. 
Arbeiten Sie in Gesprächen mit Mitarbeitern mit vielen W-Fragen. Lassen Sie dem Mitarbeiter Zeit, sich eigene Gedanken zu machen, gerne auch kritische. Geben Sie ihm uneingeschränkt Raum, seine Gedanken zu äußern und zu diskutieren. Überlassen Sie ihm die Lösungsfindung und unterstützen Sie ihn bei der Umsetzung. 


Testen Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Mitarbeiter, indem Sie regelmäßig und unerwartet Ziel-Kennzahlen abfragen. Der Umsatz, die Ziele und der derzeitige Stand der Dinge sollte bei allen Mitarbeitern stets abrufbar sein. Ein bißchen Angst machen schadet nicht, sondern motiviert. Beschwert sich ein Mitarbeiter über zu hohe Ziele, machen Sie ihm deutlich, dass weder Sie diese Zahlen machen, noch eine Diskussion darüber angemessen ist.
Sprechen Sie mit Ihren Mitarbeitern sowohl über Zahlen, als auch ehrlich die Unternehmensstrategie, wie diese erreicht werden sollen - auch wenn es weh tut. Beteiligen Sie die Mitarbeiter aktiv bei der Planung. Sie werden gemeinsam Ideen entwickeln, die in Ihrem Kopf allein nicht möglich sind. Schaffen Sie Lust auf erreichte Ergebnisse, bei vorhandenen Spielregeln. Geben Sie die Möglichkeit, die Sinnhaftigkeit einer Strategie konstruktiv zu diskutierten.


Zeigen Sie sich bei Fehlverhalten persönlich enttäuscht und reduzieren Sie die Anerkennung für diesen Mitarbeiter eine Weile. Er soll merken, dass er mit Ihnen nicht so umspringen darf. Erwischen Sie ihn am besten auf frischer Tat und geben ihm vor Ort, vor den Kollegen entsprechendes Feedback. Ein bißchen Ironie oder Sarkasmus gibt dem ganzen Halt im Langzeitgedächtnis. 
Geben Sie zeitnah Feedback, wenn etwas in Ihren Augen nicht so läuft, wie es soll. Lassen Sie dem Mitarbeiter Raum, seine Sicht der Dinge und Möglichkeiten der Entwicklung zu erläutern. Nehmen Sie ihn ernst dabei, treffen Sie Vereinbarungen und bleiben Sie in einer liebevollen, inneren Grundhaltung. Öffnen Sie sich für andere Wege zum Ziel. 




Und jetzt die Auflösung. Wo haben Sie mehr Kreuze?

Linke Spalte: Königliches Führungsverhalten.

Ziel: Sie entwickeln sich aktiv Untertanen, die nur umsetzen, wenn es nötig ist, aber wenigstens tun, was Sie sagen - mit Demotivationsgarantie.

Tipps: Mehr zuhören und aussprechen lassen, im Gespräch nicht von Medien ablenken lassen, Fragen stellen, Körpersprache wahrnehmen, innere Einstellung prüfen, Gefühle spüren und ernst nehmen, aber nur ausagieren, wenn sie positiv sind, Mitarbeiter als Partner sehen, Vertrauen in deren Kompetenz haben, Schwächen eingestehen und erlauben, Mitarbeiter mehr beteiligen.

Rechte Spalte: Führungsstil für Fortgeschrittene.

Ziel: Sie haben Ihre Mitarbeiter als motivierte Kollegen und Gefährten auf dem Weg zum Ziel an Ihrer Seite. Sie werden sehr viel akzeptieren und mittragen, weil Sie da sind.

Tipps: Auch mal offene Worte sprechen oder unangenehme Entscheidungen treffen. Mitarbeiter nicht zu lange mitziehen, die sich nicht verändern wollen, aber zu wenig Leistung bringen. Auf den eigenen Energiehaushalt achten und mutig delegieren. Andere Führungskräfte motivieren.

Mittwoch, 18. Januar 2017

Happyless - Wie Sie sich sprichwörtlich runter ziehen

Morgenstund hat Gold im Mund: Sobald Sie morgens aufwachen, greifen Sie gedanklich die Probleme von gestern auf. So kommen Sie sofort in Produktivität. Schalten Sie das Handy ein. Arbeiten Sie effizient ein paar News und Mails ab, bevor Sie aufstehen. Halten Sie sich dabei die Mitbewohner vom Hals. Seien Sie frühzeitig am Arbeitsplatz und zeigen Sie den später eintreffenden Kollegen ihre Missbilligung. Der frühe Vogel fängt bekanntlich den Wurm.

Nur die Harten kommen in den Garten: Überlegen Sie sich detailliert und in unterschiedlichen Varianten, was Sie dem Kollegen/Mitarbeiter/Partner/Chef hätten sagen können, als er so unverschämt/ ignorant/ arrogant zu Ihnen war. Das nächste Mal sind Sie vorbereitet. Lassen Sie sich nichts gefallen. Erst schlagen, dann fragen.

Hochmut kommt vor dem Fall: Zeigen Sie sich auf keinen Fall motiviert, wenn Mitmenschen kreative Ideen mitteilen. Äußern Sie klare Kritik und bleiben Sie ernst. Sie müssen denjenigen unbedingt auf den Boden der Tatsachen holen, denn wer hoch steigt, fällt bekanntlich tief.

Erst kommt die Arbeit, dann das Vergnügen: Erst, wenn alle Mails beantwortet, alle To Dos erledigt und die Arbeit getan ist, dürfen Sie locker lassen. Und selbst dann können Sie sicher noch etwas für Ihre Familie oder in Haus und Garten erledigen. Ohne Fleiß kein Preis.

Eigenlob stinkt: Kritisieren Sie sich gedanklich selbst möglichst häufig und detailliert. Ruhen Sie sich nicht auf Ihren Lorbeeren aus. Loben Sie Ihre Leistungen auf keinen Fall in aller Öffentlichkeit. Es soll niemand denken, dass Ihnen der Erfolg zugefallen ist. Von nichts kommt eben nichts.


Ihnen fällt bestimmt auch noch ein Sprichwort für schlechte Laune ein. 
Hören Sie einmal genau hin, was die Menschen um Sie herum so sagen.


Kommentare, Likes und Ideen sind ausdrücklich erwünscht.

Mittwoch, 11. Januar 2017

Strukturiert ins Burnout


Strukturiert ins Burnout

10 Tipps zum Ausbrennen

Sie fühlen sich leicht und frei, fröhlich und voller Enthusiasmus? Das können Sie ändern.
Lesen Sie 10 Tipps, wie Sie sich erfolgreich und zielorientiert ausbrennen.

  1. Nehmen Sie sich möglichst viel auf einmal vor. Sie sollten alles Lebensbereiche gleichzeitig optimieren. Agieren Sie aus Unzufriedenheit und sehen Sie, was andere schon geschafft haben. Denen werden Sie es zeigen. 
  2. Unterstützen Sie Kollegen und Freunde, indem Sie bei allem helfen und sofort unterstützen. Lassen Sie Ihre Dinge dabei liegen. Sie laufen Ihnen nicht davon. Sorgen Sie dafür, dass andere Sie mögen, weil Sie immer da sind, wenn Sie gebraucht werden.
  3. Surfen Sie ausgiebig im Internet. Besonders spannend sind die Nachrichten. Sie sollten sich gut über alles informieren. 
  4. Trinken Sie viel Kaffee und vertrauen Sie auf Kohlehydrate und Weißmehlprodukte. Verzichten Sie auf zu viel Obst und Gemüse. Besonders lecker sind Alkoholika, Nikotin und Zucker. Die halten wach.
  5. Nutzen Sie die Nächte zum Arbeiten. Da haben Sie nämlich die besten Ideen und keiner stört.
  6. Legen Sie Ihre Termine und Meetings möglichst nacheinander. Verzichten Sie auf Pausen, das lenkt nur ab.
  7. In Ihrer Freizeit sollten Sie auf Abwechslung achten. Machen Sie möglichst viele aufregende Dinge. Wer rastet, der rostet.
  8. Sport sollten Sie entweder richtig machen oder lassen. Ein Marathon, eine Alpenüberquerung oder Trail-Run sind in Ordnung. Ansonsten nutzen Sie lieber den Verstand und lassen den Körper in Ruhe.
  9. Achten Sie penibel darauf, was über Sie gesprochen wird. Reagieren Sie auf Kritik sofort und erbarmungslos mit einem Gegenschlag.
  10. Haben Sie stets alle Ihre Baustellen im Blick. Achten Sie auf negative Zeichen. Sie dürfen nicht locker lassen, sonst entgeht Ihnen etwas wichtiges.
Ergänzungen von Lesern:

  1. Arbeiten Sie grundsätzlich mindestens 1 Stunde länger, als es Ihre Müdigkeit erlaubt.
  2. Mahlzeiten auslassen, weil man sonst nicht weiterkommt mit der Arbeit und sich wundern, wieso die Waage ein paar Kilos mehr anzeigt!
  3. Arbeiten Sie so viel, dass sie ihr Privatleben sicher gegen die Wand fahren. Damit schaffen sie sich unnötigen Balast vom Hals.
  4. Nehmen sie in Ihrer Freizeit so viel ehrenamtliche Tätigkeiten an wie möglich. Das macht ihr Leben effizienter.
  5. Tun Sie vor allem Dinge, die nicht Ihren natürlichen Stärken entsprechen. Nutzen Sie Ihre größten Schwächen um Ihre Belastungen zu potenzieren.


Haben Sie noch weitere Tipps? Wir freuen uns über Ihre Kommentare und Likes.

Dienstag, 10. Januar 2017

"Mir wird alles zuviel!"

„Mir wird alles zu viel!“
So verschaffen Sie sich mehr Zeit und Energie.

„Gerade, als ich dachte, ich hätte alles erledigt, kam der Chef mit noch mehr Arbeit. Vor dem Urlaub konnte ich das beim besten Willen nicht bewältigen. Ich ertrinke förmlich in Arbeit.“, stöhnt der Projektleiter gegenüber seiner Frau. Die packt gerade Ihre Sporttasche. Es ist ihr Fitness-Abend.

„Ach Schatz, das schaffst Du schon. Apropos…hast Du schon die Autoversicherung überwiesen?“, murmelt Sie zerstreut, überreicht ihm den Einkaufszettel für den Wocheneinkauf und packt eine Wasserflasche in ihre Tasche. Genervt reibt er sich die Schläfen und ruft die Kinder. Seine Tochter fährt er zum Reiten, seinen Sohn zum Fußball. Dazwischen geht er „schnell“ einkaufen. Danach holte er alle wieder ab. Er hofft, später noch einige E-Mails beantworten zu können.

Merkzettel helfen auch nicht weiter

Führen Sie auch eine Liste mit Dingen, die Sie erledigen wollen? Erinnert Sie Ihr Kalender noch einmal daran? Fühlen Sie sich manchmal gehetzt? Vergessen Sie immer wieder etwas, z.B. Unterlagen für Termine oder Rückrufe, die Sie angekündigt haben? Kein Wunder. Wußten Sie, dass sich das Gehirn unerledigte Aufgaben doppelt so gut merkt, wie erledigte? (nach Manfred Spitzer, „Digitale Demenz“, Kap. 13). Jede unerledigte Sache verursacht eine Art Stress im Gehirn. Es verbraucht Energie, um sich etwas einzuprägen und auf Bedarf abzurufen.

Wir vergessen, wenn wir digitalisieren


Im Gegensatz dazu erinnert sich das  Gehirn nur schemenhaft an Sachverhalte, wenn es weiß, dass der Inhalt irgendwo gespeichert oder aufgeschrieben wurde. In diesem Fall merkt es sich den Ort, wo es zu finden ist. Das allein wäre für uns Erwachsene nicht das Problem. Werden es mehr als 4 - 7 Aufgaben, macht es Sinn, sich alles aufzuschreiben. Viel interessanter finde ich die Tatsache, dass unerledigte Aufgaben Energie binden und Stress verursachen.

Was nicht erledigt ist, erzeugt Druck im Gehirn

Jede Aufgabe, die nicht erledigt oder zu Ende gedacht wurde, zeigt sich als eine Art „belegte Datenspur“ im Gehirn. Ich würde es so beschreiben: Wenn Ihr Fokus auf das Hier und Jetzt, also Ihre Fähigkeit zur Aufmerksamkeit der Raum um Sie herum wäre, würde jede unerledigte Aufgabe den Raum ein Stück verkleinern. Am Ende sitzen Sie eingezwängt in einer Hutschachtel und können sich nicht mehr bewegen. Die Konzentration ist weg, die Gedanken kreisen, Hektik und Stress wird produziert, Fehler häufen sich.

Bringen Sie Dinge zu Ende


Im Umkehrschluss bedeutet das Beenden einer Aufgabe, dass Druck weggenommen wird. Sie bekommen wieder mehr Raum. Denn der Haken an der To Do Liste macht auch einen Haken im Gehirn. Sie kennen vielleicht die Situation, in denen Sie sich ein gewisse Zeit mit einem Thema befasst haben. Nehmen wir an, Sie haben ein Haus gebaut. Sie wussten ALLES über Hausbau, kannten jeden Handwerker mit Namen. Fragt Sie Jahre später jemand nach einem bestimmten Handwerker, fällt ihnen nicht einmal mehr der Name ein. Ihr Gehirn hat es abgehakt. Was bei Kindern lerntechnisch hilfreich ist, sich Dinge langfristig besser zu merken, ist für Erwachsene Stress. Deshalb: Bringen Sie so viel, wie möglich zu Ende. Das setzt Energie frei, die Sie anderweitig verwenden können. Und prüfen Sie genau, was wirklich kritisch und wichtig für Ihre Ziele ist. Den Rest streichen Sie ersatzlos von der Liste. Sie lassen Dinge los und erhalten zur Belohnung mehr Energie und Zeit.

Fokus, Fokus, Fokus

Wer etwas zu Ende bringen will, braucht zwei Fähigkeiten.
  1. Fokus! Er muss sich auf eine Sache so lange konzentrieren, bis sie fertig ist. Nun ist das nicht so einfach. Manche Dinge brauchen länger. Ein Tipp: Planen Sie bei längerfristigen Aufgaben 20-60 Minuten-Zwischenziele. Haben Sie eine Zeitspanne an einem Tag erledigt, ist es für heute abgehakt.
  2. Nein sagen! Die zweite Fähigkeit ist das Nein sagen. Wer sich immer wieder von Zielen anderer ablenken lässt, ist am Ende unzufrieden und im Stress. Sätze, wie „Kannst Du mal schnell…“, „Ich brauche nur kurz…“, „Es dauert nicht lange…“ von Kollegen, Kindern, Familienmitgliedern oder Freunden sind klare Zeichen für ein deutliches, aber liebevolles „Nein, ich bin mit xy beschäftigt und möchte das jetzt zu Ende bringen.“ Die meisten Menschen finden einen anderen „Dummen“, der sich ablenken lässt oder machen es doch selbst.

Dienstag, 13. Dezember 2016

„Der perfekte Moment“ beim Wellenreiten - Die Basis für Erfolg


Was ich beim Surfen über das Leben, Erfolg und Motivation gelernt habe


Säule 1: Der perfekte Moment


„Warum gehst Du eigentlich surfen? Muss das denn noch sein? Warum tust Du Dir diesen Stress an? Und die Kinder? Willst Du wirklich so viel Geld ausgeben?“ Dies und ähnliches pflegt meine Mutter zu sagen, wenn ich zum wiederholten Male einen Flug nach Bali oder Sri Lanka buche oder das Auto für den Surftrip nach Süd-Frankreich bis zum Anschlag mit Kindern und Ausrüstung vollstopfe. Seit 20 Jahren das gleiche Spiel, nur heute mit härteren Spielregeln. Denn aus der jungen, freien Studentin und Draufgängerin wurde inzwischen eine Geschäftsfrau und Mutter.  Warum also tue ich mir das noch an? Immer wieder frage ich mich. Bin ich zu alt? Ist es zu gefährlich? Was habe ich davon?

           1. Seien Sie bereit, den Preis zu zahlen


Surfen ist der wohl härteste Sport, den ich je begonnen habe. Du brauchst absolute Fitness, mentale Stärke und Durchhaltevermögen. Den Sport auszuüben bedeutet, einen Preis zu zahlen. Nicht nur Geld, sondern auch Zeit und körperliche Anstrengung, von den Schmerzen und Gefahren mal abgesehen. Und doch zieht es mich geradezu magnetisch aufs Wasser. Es ist wie eine Sucht. Warum? Man könnte sagen: „Ja klar, Du reist in ferne Länder, triffst tolle Menschen, isst anderes Essen, hast eine Auszeit.“ Diese Dinge sind willkommene Randerscheinungen. Der wahre Magnet ist ein Augenblick. Ein kurzer Moment, für den ich bereit bin, hart zu arbeiten, über meine Grenzen zu gehen und mich in die tobende See zu werfen, die immer stärker ist, als ich.


2. Finden Sie Ihren perfekten Millisekunden-Moment


Der eine Moment, wenn die Welle mein Brett anschiebt und ich spüre, wie der Schub meinen Körper nach oben katapultiert. In absoluter Perfektion stehen meine Füße genau am richtigen Platz auf dem etwa 1 Meter 80 langen Board. 1000-prozentig auf den Moment konzentriert - ein letzter kurzer Blick nach links und rechts. Wellencheck. Die Entscheidung ist längst gefallen. „Was-wäre-wenn“-Gedanken haben keine Macht. Es geht um Schnelligkeit und Fokus. Danach kommt der Spaß. Tief in die Knie, alle Muskeln in Bereitschaft, eine Einheit. Ich reite die Welle. Mein Augen weit aufgerissen, das Grinsen schon bereit. Etwas besseres gibt es nicht. Es ist besser als Sex.

3. Halten Sie ihn lebendig - und wachsen Sie über sich hinaus


Aber was mich Jahr für Jahr bei praller Sonne, zerrenden Strömungen und unberechenbaren Bedingungen auf dem Meer sitzen lässt; was mich Salzwasser trinken, mir Wellen ins Genick brechen, mich unter Wasser drücken und meine körperlichen Ressourcen aussaugen lässt, ist dieser Millisekunden dauernde Moment. Der Augenblick, in dem die Welt still steht, ohne Fragen zu stellen und mit absolutem Vertrauen. Dafür trainiere ich, lerne ich gerne dazu, beisse ich mich durch und zahle gerne den Preis.

Was ist Ihr Augenblick? Warum tun Sie was Sie tun? Auch Sie wachsen über sich hinaus, wenn Sie Ihren perfekten Moment kennen. Ob im Verkauf, als Führungskraft, Mitarbeiter im Backoffice, Dienstleister, Eltern, Sportler…völlig unerheblich, was Sie tun. Sie haben und brauchen diesen Moment. Und der trägt Sie auch in schweren Zeiten.

4. Krisen können Ihnen nichts anhaben - Sie haben die Power


Zur Zeit kuriere ich mein neu eingebautes Kreuzband. Wenn ich in der Physiotherapie vor dem Spiegel in Mini-Schritten meine Kräfte mobilisiere, tue ich das nicht nur für meine Gesundheit, oder einen reibungslosen Alltag oder dass ich wieder joggen kann….nein…ich tue es einzig und allein mit der Vision des Moments, wenn ich in Bali den Take-Off (aufs Brett springen) in meine Welle schaffe. Ab und zu kommen mir die Tränen des Frusts, wenn es nicht schnell genug geht. Meine felsenfeste Überzeugung und mein absoluter Wille, wieder mit dem Brett dort raus zu paddeln geben mir die Power.  

5. Niemand versteht, was in Ihnen vorgeht - erwarten Sie es auch nicht - bleiben Sie Ihrem Moment treu


Finden Sie Ihre Kraftquelle. Keiner kann nachvollziehen, was es für Sie ist. Es ist auch ganz egal, ob andere das verstehen. Für Sie zählt das Gefühl, einen Augenblick voller Freiheit, Konzentration und Klarheit zu erleben, stark, intensiv und nur für Sie bestimmt. Ein Moment, der Ihr Herz hüpfen lässt und Sie 100% im Hier und Jetzt verankert. Nur Sie können fühlen, wie stark Sie das macht. Hören Sie nie auf Bewertungen anderer, was Ihren perfekten Moment angeht.

Meine Mitarbeiterin sagte mir heute: Ihr perfekter Moment ist, wenn sie das Büro in penibler Ordnung verlässt und alles geschafft hat, was sie sich vorgenommen hat. Dann geht sie aus der Tür und denkt sich „Ja!“ - dabei macht sie eine Siegerfaust und ihr Gesicht strahlt. Ich würde mir nie anmaßen, dass zu bewerten oder ihr mit flapsigen Sprüchen zu nehmen. Ich freue mich mit ihr - von ganzem Herzen.

Finden Sie Ihre Millisekunden, die Ihre Ausdauer, Ihren Mut, Lernen, Hartnäckigkeit und Ihre psychische wie körperliche Gesundheit wesentlich beeinflussen.

Tipp für Weihnachten


Oh, und für die Vorweihnachtsgestressten: Was ist der perfekte Moment, warum Sie sich diesen Stress antun? Ist es der Aufschrei Ihres Partners, vor Freude über das Geschenk oder die herzliche Umarmung Ihrer Großmutter. Ist es der Kaffee nach dem Weihnachtsabendessen oder das VaterUnser in der Kirche bei Kerzenschein und geteilter Freude? ist es die Erleichterung, nach dem Fest wieder nach Hause zu kommen, in die stille Wohnung? Der Moment, wenn Sie den Waschkorb voller Geschenke ins Wohnzimmer tragen oder das Glöckchen klingeln, mit dem Laken als Christkind durch den Garten huschen oder der erste Schluck Glühwein mit der besten Freundin am Tag vor Heilig Abend? Was ist Ihr perfekter Weihnachtsmoment? 

Schreiben Sie Ihren Millisekunden-Weihnachts-Moment auf und teilen Sie ihn in den Kommentaren oder in meinem Block. Sie und wir werden spüren, wie gut das tut.


Viel Freude und Erfolg Ihnen allen!